Home Lifestyle

Wofür ich 2017 dankbar war

29. Dezember 2017
dankbar

Zugegeben, diese Art von Beitrag gibt es aktuell wahrscheinlich bei ziemlich vielen Blogs, genauso wie Jahresrückblicke oder Neujahrsvorsätze für 2018. Dieses Jahr habe ich mich dazu entschlossen, den 2017 Recap in Bildern in meinen Insta Stories zu machen und euch stattdessen nur zu erzählen, wofür ich dieses Jahr dankbar war. Denn auch wenn es ein Standard-Blogger-Beitrag ist – wir lesen doch alle gerne positive Gedanken oder?

Deshalb dachte ich mir, dass ich auf jeden Fall auf den Zug aufspringe und diesen Beitrag verfasse.

Dankbar für

Leidenschaft

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mehr als je zuvor gemerkt, wie glücklich ich mich schätzen kann, Tag für Tag meiner Leidenschaft nachzugehen. Ich habe vor einiger Zeit mein größtes Hobby, das Bloggen, zum Beruf gemacht und immer wieder öffnen sich dadurch neue Türen für mich. Wie viele Menschen haben schon das Privileg, mit ihrer absoluten Leidenschaft Geld zu verdienen? Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich mir als Kind immer gewünscht habe, Schriftstellerin zu werden oder als Reisejournalistin zu arbeiten. In gewisser Weise mache ich nun genau das und wer weiß, was die Zukunft bringt? Diese Branche hat so vieles zu bieten und immer wieder ergeben sich neue Möglichkeiten.

Reisen

Wenn es nach mir ginge, wäre ich 2017 noch viel mehr gereist, aber durch Uni Kurse ist man teilweise doch ein wenig eingeschränkt. Dennoch bin ich dankbar für die Reisen, die ich 2017 machen durfte – Lissabon, Ericeira, Mallorca, London, das Salzburger Land, Budapest, Innsbruck, Amsterdam, Berlin… Auf Social Media bekommt man häufig das Gefühl, dass es normal ist, alles zu haben und ständig reisen zu können, aber in Wirklichkeit ist es, gerade mit 21, doch ein großes Privileg so viel herumzukommen und so viel von der Welt zu sehen. Für nächstes Jahr stehen einige tolle Trips auf unserer Bucket List und meine Vorfreude ist riesig! London im Februar, dann Schweden, Norwegen, eventuell wieder Portugal im Sommer und am liebsten auch noch New York oder ein asiatisches Land.

Balance und weniger Schwarz-Weiß-Denken

Leider bin ich von Grund auf ein sehr sturer Mensch und tue mir schwer dabei, nicht in ein Schwarz-Weiß-Denken zu verfallen. So geht es mir bei meiner Ernährung, bei Sport, bei der Arbeit und prinzipiell bei allem, was ich mache. Dieses Jahr habe ich gelernt, mehr Balance in mein Leben zu bringen und mich nicht unter Druck zu setzen. Ich merke, dass ich dadurch ausgeglichener, entspannter und glücklicher bin und habe gemerkt, dass ich niemandem etwas beweisen muss und keiner Person auf dieser Welt Rechenschaft schuldig bin – außer mir selbst. Ich stelle selbst die Regeln für mein Leben auf und lasse mich nicht in einer Schublade stecken. Ja, ich habe 2017 viel gearbeitet, habe aber auch viele entspannte Abende verbracht. Ich habe trainiert und mich gesund ernährt, war aber trotzdem auch feiern und habe Alkohol getrunken. Ich habe zu 99% vegan gegessen, mir sind aber dennoch mal Fehler passiert oder ich bin bei einem Stück Milchschokolade schwach geworden. All diese Dinge definieren mich nicht als Person, sondern machen mich einfach menschlich.

Liebe

Das Letzte, das ich dieses Jahr erwartet hätte, war, dass ich mich verlieben würde und dass ein Mensch in mein Leben treten würde, der alles verändert. Bevor ich Christian kennengelernt habe, war mein Plan, noch ziemlich lange Single zu bleiben und niemanden in mein Leben und mein Herz zu lassen. Ich dachte mir, dass es doch ganz nett ist, unabhängig zu sein und tun und lassen zu können, was ich möchte. Christian ging es, bevor er mich kennenlernte, genauso, aber dann kam doch alles anders. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, in den nächsten Jahren, oder überhaupt jemals, eine solche Verbundenheit mit einem Menschen zu fühlen. Und vor allem hätte ich niemals gedacht, dass irgendjemand mich so ergänzen würde und meine Lebenspläne und Leidenschaften teilt.

Freundschaft

Fast jede meiner schönsten Erinnerungen von 2017 teile ich mit Angie, meiner allerbesten Freundin. Etliche gemeinsame Projekte, gemeinsame Reisen, stundenlange Gespräche und so viel Herz. Es gibt nur ganz wenige Menschen, mit denen ich über alles sprechen kann und die mir mit so viel Offenheit, Herzlichkeit und Verständnis entgegentreten. Es ist ein wahres Privileg einen Menschen wie Angie zu haben und ich freue mich auf alle gemeinsamen Abenteuer im nächsten Jahr.

2017 sind der „Breakfast Club“, sprich Stephi, Angie, Carry, Anna und ich, auch unglaublich eng zusammengewachsen. Diese Mädels sind wirklich Gold wert und ich bin so dankbar für ihre Freundschaft und alles, was sie für mich tun. Dafür, dass sie immer ein offenes Ohr haben, man mit ihnen teilweise aus dem Lachen nicht mehr rauskommt und sie mich bei allem unterstützen.

In diesem Jahr habe ich, durch das Bloggen aber auch durch Christian, laufend neue Menschen kennengelernt und neue Bekanntschaften geschlossen. Ich habe das Gefühl, dass die Personen, die man trifft, teilweise einen Eindruck hinterlassen, einen prägen oder einen zum Nachdenken bringen. Immer neue Blickwinkel, neue Charaktere und neue Ansichten, die ich sehr schätze.

Meine Gesundheit

Ich glaube, ich war 2017 tatsächlich kein einziges Mal krank und hatte allerhöchstens Mal eine Verkühlung. Mein Körper hat alle Strapazen mitgemacht und sich immer schnell wieder erholt, wenn ich ihn mal ein bisschen beleidigt hatte. Natürlich habe ich auch selbst dazu beigetragen, indem ich mich gesund ernährt und viel Sport gemacht habe. Ein Teil ist dennoch immer Willkür und ich bin dankbar dafür, dass es mir 2017 so gut ging. Auch meine seelische Gesundheit hat einen enormen Aufschwung gemacht seit Beginn des Jahres und das ist wohl mein größtes „Blessing“ dieses Jahr. Ich bin mit so viel Enttäuschung, Kummer und Frustration ins Jahr 2017 gestartet und im Laufe der letzten 12 Monate hat sich alles zum Guten gewandt.

Geborgenheit

Ich habe meine Wohnung immer geliebt, aber seit Christian bei mir wohnt, fühle ich mich zu 100% zu Hause. Ich pflege immer zu sagen: zu Hause ist kein Ort, sondern die Menschen, die man liebt. Wenn ich abends neben ihm einschlafe und morgens neben ihm aufwache, fühle ich mich so geborgen und es ist das schönste Gefühl der Welt, wenn ich uns Essen koche und er mich von hinten umarmt. Nach einem langen Tag weiß ich, dass ich nach Hause komme und jemand auf mich wartet. Egal, wie anstrengend und nervenaufreibend ein Tag war, sobald ich daheim bin, ist alles vergessen.

Wofür wart ihr 2017 dankbar?

dankbar dankbar dankbar dankbar dankbar

3 Comments

  • Reply Marie 29. Dezember 2017 at 21:17

    Liebe Julia, was für ein schöner Beitrag 🙂 Da geht mir das Herz auf, wenn ich lese, mit welchen Gefühlen du dein Jahr abschließt. Möge dein 2018 mindestens genau so wunderbar werden wie 2017!

  • Reply Rebecca 31. Dezember 2017 at 22:07

    Liebe Julia, das klingt nach einem ganz zauberhaftem Jahr, dass Du da erlebt hast. Einer meinen großen Vorsätze für 2018 ist es mehr zu reisen. Ich habe 2017 ziemlich verschwenderisch gelebt und mein Geld unbedacht unter die Leute gebracht. Das muss auch mal sein aber für 2018 habe ich mir vorgenommen, mehr in Erinnerungen und Erlebnisse zu investieren.
    Ich finde es gut, dass Du Dir Dein Leben nicht on Anderen diktieren lassen möchtest. Diese Eigenschaft habe ich auch erst mit dem Bloggen entdeckt und es ist wahrlich ein Segen!
    Ich wünsche Dir einen guten Rutsch und ein tolles 2018!

    xo Rebecca
    hhtps://pineapplesandpumps.com/

  • Reply Doricicas_Blog 7. Januar 2018 at 17:53

    Toller Beitrag und man merkt wie toll dein Jahr 2017 war. Ich wünsche dir auch so ein tolles neues Jahr 2018 und das du es genau so toll gestaltest wie das letzte Jahr. 🙂

    Ich hab einiges erlebt im 2017 vor allem Dank meines Blogs und bin immer noch sehr froh diesen Schritt gewagt zu haben und nun wird mein Blog bald 1 Jahr alt sein. 🙂 Und ich hoffe ich kann es im 2018 toppen 🙂

  • Kommentar verfassen