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3 Tage in Lissabon

23. Juli 2017

Wie ihr vielleicht schon in den vorigen Posts gelesen oder auf Instagram gesehen habt, sind Angie und ich gerade für 11 Tage in Portugal. Bevor es für uns nach Ericeira ins Surfcamp ging, haben wir 3 Tage in der Hauptstadt, Lissabon verbracht. Vor unserer Reise war ich noch nie in Portugal, hatte aber von vielen gehört, wie schön es sein soll.

Wir waren in den drei Tagen viel unterwegs und haben einiges von der Stadt gesehen, obwohl wir ohne Druck und festen Plan unterwegs waren. Wie immer sind wir einfach zu Fuß los gestartet und haben die Stadt erkundet. Meistens sieht man auf diese Weise ohnehin viel mehr, als wenn man von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit läuft und kann noch dazu den Flair und das Ambiente der Stadt wunderbar einfangen. Man sieht die Hotspots, stolpert aber auch über versteckte Schätze oder sieht mal nicht so schöne Ecken – genau das macht meiner Meinung nach eine Stadt aus und erst die unterschiedlichsten Eindrücke machen eine Reise spannend.

Nun aber zu einigen Highlights und Eindrücken von unserem Städtetrip:

Alfama

Lustigerweise hatte ich schon vor unserer Reise viel vom Stadtviertel „Alfama“ gehört, nicht zuletzt, weil mir der Name bei den Handyhüllen von Annalauraloves untergekommen war. Ich assoziiere Alfama mit schönen, süßen Häusern, bunten Fliesen und kleinen Gassen – genau diese Vorstellung wurde schlussendlich auch erfüllt. Unser Airbnb befand sich direkt am Fuße des Castelo de São Jorge und die Route der historischen „28-er Straßenbahn“ befand sich ebenfalls ziemlich nahe bei uns. Auf jeden Fall ist Alfama ein bezauberndes Viertel und definitiv einen Besuch wert!

LX Factory

Die LX Factory war eindeutig eines unserer Highlights, da wir etwas vergleichbares noch nie gesehen haben. Es gibt coole kleine Cafés, viel gutes Essen, viele Kunstshops und viel Graffiti. Die Atmosphäre ist einzigartig und gerade das leicht abgenutzte gibt dem Ganzen einen hippen Flair. Zwar ist die LX Factory nicht das typische, was man sich von Lissabon erwarten würde, aber auf jedem Fall einen Besuch wert.

Belém

Direkt nach der LX Factory ging es für uns nach Belém, beziehungsweise zum „Torre de Belem“, einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Als wir angekommen sind, waren wir ein wenig eingeschüchtert von der Menge an Touristen und sind auch relativ schnell wieder geflüchtet. Keine Frage, der Torre de Belém ist schön und eindrucksvoll, aber insgesamt waren dort zu viele Menschen, zu viele Touristenbusse und zu viel Trara. Wir sind dann direkt vom Torre de Belém ins Stadtviertel Belém spaziert und Angie hat sich dort die legendären „Pasteis de Belém gekauft“. In der Bäckerei waren zwar wieder wahnsinnig viele Touristen, aber die kleinen Törtchen waren es glaube ich auf jeden Fall wert. Ich habe mir noch ein Kornbrötchen gekauft und wir sind ein wenig durch Belém geschlendert. Man sieht, mit Gebäck und schönen Stadtteilen kann man uns viel glücklicher machen als mit klassischen Attraktionen 😉

Arco da Rua Augusta und Praça do Comércio

Am ersten Tag sind Angie und ich durch Baixa bzw. Chiado spaziert und wieder einmal zufällig auf eine Sehenswürdigkeit gestoßen, nämlich den Arco da Rua Augusta am Praça do Comércio. Der Bogen liegt direkt am Meer und es ist wirklich richtig schön und eindrucksvoll. Von dort aus sind wir auch noch am Stand entlang spaziert und haben das warme Wetter genossen.

Barrio Alto

Während unserer Reise haben wir auf jeden Fall festgestellt: die besten Food Hotspots findet man in Baixa/Chiado und auch im Barrio Alto, sprich im „hohen Viertel“. Hier haben wir zum Beispiel in den Cafés „Hello Kristof“ oder im „the mill“ gegessen – mehr dazu aber in meinem Beitrag über die Food Hotspots in Lissabon. Das Barrio Alto hat nicht so wunderschöne Gebäude wie zum Beispiel Alfama, aber dennoch einen coolen Flair. Außerdem hat man oftmals eine einmalige Aussicht über die gesamte Stadt, die vor allem in der Nacht sehr eindrucksvoll sein soll.

Baixa/Chiado

Durch Baixa bzw. Chiado sind wir fast jeden Tag geschlendert, da diese Viertel nur ein paar Minuten von unserem Airbnb entfernt lagen. Hier kann man großartig einkaufen und essen – wie zum Beispiel im Nicolau.

Lissabon hat uns richtig gut gefallen und wir haben die Stadt mit vielen positiven Impressionen verlassen. Dennoch muss ich zugeben, dass wir uns beide einig waren, dass es nicht „die“ Stadt für uns wäre. Ich glaube, jeder kennt das Gefühl, wenn man an einen komplett neuen Ort kommt und sich trotzdem wie zu Hause fühlt, oder? Wenn das Flair einer Stadt einen sofort einfängt und man sich vorstellen könnte, auf der Stelle herzuziehen. Ich persönlich hatte dieses Gefühl in London und Amsterdam und gehe davon aus, dass es mir in Stockholm so gehen wird. Lissabon ist schön und besonders, keine Frage, aber zwischen uns stimmt die Chemie nicht zu 100%.

7 Comments

  • Reply Mum Vogel 24. Juli 2017 at 11:07

    Toller Bloggpost und wunderschöne Fotos!! Bussi Mum

  • Reply lilablumenwiese 25. Juli 2017 at 13:13

    Ich muss ehrlich sagen, dass mich Lissabon und Portugal allgemein nie sonderlich gereizt hat, aber ich denke, das hat sich mit diesem Blogpost geändert. Das schaut ja wirklich toll aus!
    Lg, Lila

    • Reply Julia Vogel 14. August 2017 at 7:49

      Ich muss ehrlich sagen, dass ich Lissabon nicht so atemberaubend fand wie Ericeira und die portugiesische Küste per se 🙂 Hab auch gehört, dass Porto viel schöner sein soll als Lissabon – so als kleiner Tipp 🙂

  • Reply StudHilfe 30. Juli 2017 at 16:37

    Die Fotos sind so toll! Ich möchte auch anch Lissabon fahren! Vielen Dank und viel Spaß beim Reisen!

    • Reply Julia Vogel 14. August 2017 at 7:48

      Vielen Dank 🙂 Lissabon ist echt eine tolle Stadt 🙂

  • Reply Juli Momente - Julesvogel 4. August 2017 at 18:09

    […] war wirklich besonders, einzigartig und unvergesslich schön. Genaueres dazu könnt ihr gerne hier, hier, hier oder hier nachlesen und euch mit Urlaubs-Vibes berieseln lassen. Weil das ganze so schön […]

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