Nopoo – Haare waschen ohne Shampoo

nopoo

Einige von euch haben es bestimmt auf Snapchat gesehen, andere fragen sich nun: Was genau soll denn „Nopoo“ sein? Nopoo ist Haarewaschen ohne konventionelles Shampoo und steht ganz einfach für „no shampoo“. Logisch oder? Warum ich meine Haare seit fast 2 Monaten nicht mehr mit Shampoo gewaschen habe, welche Rolle Roggenmehl in der Geschichte spielt, was ich stattdessen als Haarpflege benutze und wie das Ganze funktioniert, möchte ich euch heute gerne in diesem Blogpost erzählen.

Vor einigen Monaten habe ich zum ersten Mal durch Maddie von dariadaria von „NoPoo“ erfahren und fand es interessant, aber nicht wirklich praktikabel oder vorstellbar für mich selbst. Dadurch, dass ich mich ab August aber mehr mit Nachhaltigkeit, Veganismus und Zero Waste beschäftigt habe, tauchte es aber plötzlich wieder auf meinem Schirm auf und ich habe mich eingelesen, Videos angeschaut und mich mit Angie ausgetauscht. Meine liebe Angie war so mutig und hat einfach begonnen, „Nopoo“ zu praktizieren – ich erst, nachdem sie mir nach 2 Wochen versichert hat, dass es gar nicht schlimm ist. Ihren Erfahrungsbericht findet ihr übrigens hier. Weil Angie schon so einen tollen Bericht geschrieben hat, wollte ich ursprünglich gar keinen eigenen Beitrag verfassen. Allerdings haben sich so viele auf Snapchat gewünscht, auch meine Erfahrungen zu lesen – deshalb kommt hier mein kleiner (oder großer) Bericht zu NoPoo.

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Womit wasche ich nun meine Haare?

Wenn ihr „NoPoo“ googlet, werdet ihr merken, dass es hunderte an Theorien oder Möglichkeiten gibt, wie man seine Haare ohne Shampoo waschen kann. Die einen verwenden nur Wasser, die anderen Kaffeesatz, wieder andere dann Lavaerde oder Roggenmehl. Die Liste ist endlos! Da ich häufig gutes über Roggenmehl gehört habe, habe ich mich dafür entschieden und bin so losgestartet. Warum genau Roggenmehl und nicht Weizen oder Dinkel? Roggenmehl enthält sehr wenig Klebereiweiß (=Gluten) und verklebt deshalb die Haare nicht. Mit Dinkel oder Weizen würde das Ganze nicht so gut ausgehen 😉

Noopoo – Roggenmehl und Apfelessig

Wie gesagt, ich habe mich, auch wegen Maddies Erfahrungsbericht, für Roggenmehl entschieden und mir zu Beginn einfach für etwa 1€ ein Kilo Roggenmehl gekauft. Glaubt mir: ich war sehr skeptisch und habe mich im ersten Moment sehr öko gefühlt, aber da ich mich dazu entschlossen hatte, dem Ganzen eine Chance zu geben, gab es kein Zurück. Also habe ich einfach mal meine erste Roggenmehl-Wasser-Mischung angerührt und mir ein Glas mit Wasser und einem Schuss Apfelessig geschnappt und bin damit auf in die Dusche. Der erste Eindruck von Mehlgatsch auf den Haaren? Gar nicht so schlimm! Zwar schäumt Roggenmehl natürlich nicht, aber grundsätzlich fühlt es sich nicht groß anders an, als eine Art Haarmaske. Der große Vorteil von Roggenmehl ist: es ist wahnsinnig billig und fast überall erhältlich!
Nach einiger Zeit habe ich mir auch mal Lavaerde zum Ausprobieren gekauft, die schon etwas teurer ist (etwa 8€ für eine Dose Lavaerde, mit der man Schätzungsweise 6 Mal die Haare waschen kann). Zwar macht Lavaerde die Haare noch weicher, aber ich finde nicht, dass es den höheren Preis rechtfertigt. Ich persönlich komme mit Roggenmehl genauso gut klar und brauche keine teurere Alternative, die außerdem nicht so regional ist, wie Roggen.

Step 1: Roggenmehl-Shampoo

5 EL Roggenmehl sieben und mit etwa 110 ml Wasser mischen (eventuell noch ein bisschen mehr), bis ihr eine geschmeidige Konsistenz erreicht. Gut umrühren, damit keine Klumpen entstehen und kurz ziehen lassen.

Die Haare in der Dusche nass machen und dann die Roggenmehl-Pampe einfach mit den Händen in den Haaransatz einmassieren und kurz drauf lassen. Dann gut und gründlich mit warmem Wasser ausspülen. Wider Erwartung lässt es sich, sofern man es gesiebt hat, seht gut ausspülen und die Haare fühlen sich danach sauber und gepflegt an.

Step 2: Apfelessig-Rinse

Für die Apfelessig-Rinse einfach 1 normales 300ml Glas mit kaltem Wasser füllen und einen Schuss Apfelessig dazugeben. Nach der Haarwäsche sogar die Apfelessig-Spülung dafür, dass die Haare schön glänzen.

Das Glas mit der Apfel-Essig-Rinse über den Kopf schütten und dann mit eiskaltem Wasser spülen. Leider muss es tatsächlich eiskalt sein,damit sich die Haarstruktur „schließt“ und die Haare schön glänzen. Allerdings muss man nicht lange spülen und man gewöhnt sich daran. Außerdem kann der Rest vom Körper ja ganz weit weg bleiben von dem kalten Wasser.

Step 3: Spitzenpflege

Meistens gebe ich ganz wenig (!) Kokosöl in meine Spitzen, um die ein bisschen zu pflegen. Außerdem bürste ich sie ganz vorsichtig und lasse sie dann trocknen. Seitdem ich NoPoo verwende, brauche ich keinen Föhn und kein Glätteisen mehr für meine Haare, weil sie einfach immer schön fallen.

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Die Umgewöhnungsphase

Einer der Gründe, warum ich mich nicht sofort an NoPoo getraut habe, waren die Horrorgeschichten, die man oftmals über die Umgewöhnungsphase liest – schuppige Kopfhaut, fettige Haare und und und. Ich muss sagen, dass die Umgewöhnungsphase schon ein bisschen Disziplin erfordert, aber gar nicht schlimm war. Klar, vor allem in den ersten 2-3 Wochen läuft man häufiger mal einen Tag mit fettigen Haaren rum (im Winter kein Problem mit Mütze) oder muss die Haare zu einem Zopf binden um das Waschen noch rauszuzögern. Aber spätestens nach 4 Wochen gewöhnt sich die Kopfhaut dran, man muss seltener Waschen und die Haare sehen toll aus.
Ich war immer jemand, der schon eher zu fettigeren Haaren nach 2 Tagen geneigt hat, aber mittlerweile hat es sich zum Guten verändert. Zu Beginn habe ich etwa alle 2-3 Tage meine Haare gewaschen, wobei die Haare am letzten Tag schon immer recht fettig waren. Nun, nach fast 2 Monaten, muss ich oftmals 5 Tage lang meine Haare nicht waschen und trotzdem sehen sie noch akzeptabel aus. Außerdem brauche ich, wie gesagt, kein Glätteisen mehr und auch keinen Föhn.

Vor- und Nachteile von NoPoo

Vorteile:

  • weichere Haare, die schöner fallen
  • Glanz
  • Haare sind griffiger und Locken halten auch ohne Haarspray
  • Preis – höchstens 2€ pro Monat für Mehl, Essig und Kokosöl
  • Umwelt – kaum Müll, keine Chemie, die in den Abfluss fließt
  • schnelleres Haarwachstum
  • weniger Zeitaufwand

Nachteile:

  • unterwegs ein wenig komplizierter
  • sollte man einmal wieder normal waschen, wirft einen das ziemlich zurück
  • man muss es sehr oft den Menschen im Umfeld erklären 😀

FAQ

Was machst du, wenn du unterwegs bist?

Wenn ich unterwegs bin, schaue ich, dass ich die Haare davor nochmal wasche oder ich nehme mir eben meine Sachen mit. Lavaerde ist in ihrer Dose schon leichter zu transportieren und auch so ein kleines Bambusschüsselchen ist schnell eingepackt. Klar, es ist aufwendiger, aber auch nicht weiter schlimm.
Für Notfälle verwende ich auch gerne das Trockenshampoo von Lush, mit dem man das Waschen noch etwas hinauszögern kann und sich wieder frischer fühlt.

Riechen die Haare nicht komisch?

Wenn die Haare noch nass sind, riechen sie leicht nach Essig. Sollte einen das extrem stören, kann man ätherisches Salbeiöl oder Rosmarinöl verwenden und 4-5 Tropfen in die Apfelessig Rinse geben. Sobald die Haare aber trocken sind, riechen sie ganz normal. Zwar riechen sie nicht mehr so parfümiert wie nach der Wäsche mit Shampoo, aber trotzdem gut – neutral eben.

Ist NoPoo nicht extrem zeitaufwändig?

Jein, eigentlich nicht! Dadurch, dass ich nur mehr halb so oft meine Haare waschen muss und mir das Föhnen und Glätten erspare, spare ich extrem viel Zeit. Das Waschen selber dauert natürlich ein bisschen länger und ist auch aufwendiger, aber insgesamt verbringt man trotzdem viel weniger Zeit mit der Haarpflege.

Welchen Apfelessig/welches Roggenmehl brauche ich?

Hier gibt es keine Einschränkungen und kein besser oder schlechter. Jeder normale Apfelessig aus dem Supermarkt und jedes Roggenmehl eignet sich dafür.

Kann man auch ein ganzes Glas Roggenmehl-Pampe anmischen und dann immer wieder verwenden?

Länger als 2-3 Tage sollte man die Roggenmehl-Pampe nicht im Kühlschrank aufbewahren, da natürlich keine Konservierungsstoffe enthalten sind. Das Anmischen dauert aber, vor allem, wenn man die ganze Packung Mehl schon gesiebt hat, nicht lange.

Verstopft die Pampe nicht den Abfluss?

Nein! Ich habe sehr viel nachgelesen und auch viele Leute, die es auch machen gefragt, und noch nie ist bei irgendjemandem der Abfluss verstopft worden. Die Mehlmasse ist ja generell nicht fest sondern schon geschmeidig und löst sich durch das Auswaschen auf. Also keine Sorge an dieser Stelle.

Wie machst du das beim Frisör?

Bei meiner Frisörin, der Carola Staudinger, lasse ich mir die Haare nicht mehr waschen oder Färben, sondern nur trocken scheiden und stylen. Würde ich sie mir Waschen oder färben lassen, käme wieder Chemie an die Haare und man könnte quasi von vorne anfangen.

Was ist mit Haarspray?

Normalen Haarspray sollte man ebenfalls nicht mehr verwenden, allerdings gibt es bei Dm einen Naturkosmetik-Haarspray. Sollte man wirklich einen brauchen, geht der wahrscheinlich okay. Allerdings würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen, da ich es nicht ausprobiert habe.

Verwendest du Hitzeschutz, wenn du dir Locken machst?

Nein, da Hitzeschutz ebenfalls sehr viel Chemie enthält, verwende ich keinen. Außerdem habe ich schon öfters gelesen, dass Hitzeschutz-Spray ein kleiner Scam der Industrie ist, um den Menschen noch mehr Produkte zu verkaufen. Was genau da dran ist, kann ich nicht sagen, aber wenn ich meine Haare alle paar Wochen mal einlocke, tut ihnen das nichts 🙂

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35 Comments

  • Reply Laurel Koeniger 17. November 2016 at 21:22

    Hey Jules,
    Toller Beitrag, dem man die Mühe und die Liebe zum Detail sofort anmerkt!
    Kaum zu glauben, dass du deine Haare teilweise 5 Tage am Stück nicht waschen musst! Das ist echt toll! Ich wasche meine Haare fast jeden Tag, weil ich Haarspray oder -wachs verwende, mit dem ich nicht schlafen gehen will.
    Aber vielleicht fällt mir da irgendwann noch mal etwas Vernünftigeres ein. No Poo klingt jedenfalls einfach echt schön und scheint es für den Körper auch zu sein! Finde ich ziemlich toll von dir.
    Alles Liebe,
    Laurel

  • Reply galatee 18. November 2016 at 0:02

    Hallo,
    Danke für diese tolle Erfahrungsbericht, es könnte sein, dass ich das probiere obwohl ich es bis her nie in Betracht gezogen habe. Eine Frage habe ich noch, wie färbt du deine Haare Jetzt?

  • Reply Sandra Slusna 18. November 2016 at 6:23

    Wow, toller Beitrag, ich habe es ja schon bei der Angie gelesen und fand es toll, dass du auch einen Post darüber geschrieben hast… Ich habe gar nicht gewusst, dass so ein Haarewaschen so viele Vorteile mit sich bringt, das einizge ist dann natürlich beim Frisör oder Reisen, aber sonst! ich wasche Haare jeden zweiten Tag und auch wenn es für mich selbstverständlich ist, wäre es natürlich etwas angenehmer jeden 5 Tag die Haare zu waschen, kaum zu glauben! Es ist einfach in allem gut, für dich, für deine Haare, für die Umwelt… Ich werde aber darüber noch nachdenken, denn wie du schon sagst, wenn man sich einmal normal die Haare wascht, dann kann man von null beginnen und das würde ich nur ungern!
    Mit liebsten Grüßen
    Sandra von http://www.shineoffashion.com
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

    • Reply Julia Vogel 20. November 2016 at 22:33

      Versuch vielleicht zuerst mal auf Haarseife umzusteigen 🙂 das ist einfacher, unkomplizierter und es macht den Umstieg einfacher 🙂 xx

  • Reply Melanie 18. November 2016 at 6:49

    Hallo liebe Julia,
    Dein Beitrag hat mich jetzt echt nochmal ermutigt, das ganze selbst auszuprobieren. Ich hatte bisher immer großen Respekt davor, weil ich (wie du) zu sehr schnell fettendem Haar neige. Deshalb habe ich mich noch nicht rangetraut – aber einen Versuch ist es wohl wirklich wert! 🙂
    Danke für den ehrlichen Beitrag!
    Ganz liebe Grüße,
    Melanie

  • Reply Miriam Leitold 18. November 2016 at 9:57

    Hey Jules,

    ein guter Beitrag!! Ich habe – nach Angies Bericht – auch angefangen mit NoPoo zu waschen und bin von Anfang an mega glücklich damit. Ich habe Roggenmehl noch gar nicht ausprobiert, da meine Mama die Logona Lavaerde daheim hatte (für meine Papa gekauft, aber der weigert sich…) und drum wasche ich mit der. Aber sie ist schon recht teuer und ich habe auch vor, wenn das leer ist auf Roggenmehl umzusteigen. Hatte aber ein wenig Angst, dass die Haare dann nicht mehr so schön werden. Ich finde sogar, dass, wenn man mit Lavaerde wäscht, die Haare ohne Essig-Rinse schöner werden… aber auf die werde ich dann beim Roggenmehl natürlich nicht mehr verzichten. Ich finde es mega cool, dass ihr (vorrangig Angie und du, weil ich auch am meisten folge) euch so für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt, da mir das auch ein riesen Anliegen ist und ich zum Beispiel schon seit sicher ein, zwei Jahren keine gekaufte Kosmetik mehr verwende – meine Mama macht alles von Bodylotion über Zahnpasta bis hin zum Spitzenbalsam selbst aus biologischen und veganen Produkten (ich bin ihr echt so Dankbar dafür). Wenn dich das interessiert, kann ich gerne Rezepte weitergeben.

    So und jetzt noch zu einem anderen Thema, auch wenn düs wahrscheinlich jetzt schon tausende Male gehört hast. Deine Stemme ist der HAMMER. Ich hab schon bei den Justin Bieber Konzert Aufnahmen gehört dass du verdammt gut singen kannst, aber heute hab ich mir die Swap Chat aufnahmen während dem Zähneputzen angehört, das heißt, ich war in meinem Badezimmer, wo es ungefähr 100 Grad hat (hahah ich brauche da immer warm) und hab SO EINE DERBE GÄNSEHAUT bekommen, das kannst dir gar nicht vorstellen 😀

    So, genug getextet!!!!!

    Alles, alles Liebe,
    Miriam

  • Reply Kathrin 19. November 2016 at 9:27

    Hallo! Danke für deinen Bericht, mit dem du bestimmt einige Menschen zum alternativen Haarewaschen anregst. Ich verwende seit dem Sommer Lavaerde und kann nur bestätigen, dass ich noch nie so schöne glänzende und gesunde Haare hatte. Allein aus diesem Grund kann ich wirklich nur empfehlen es selbst auszuprobieren. Außerdem ist es, wie du schon gesagt hast, ein weiterer kleiner Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit: Kaum Müll (Lavaerde gibt es auch in einer Papp-/Papierverpackung von Logona); kein Mikroplastik, Silikon oder Ähnliches, das in den Abfluss fließt; natürliche, tierversuchsfreie und mit Roggenmehl auch noch regionale Produkte. Das alles ist die Umstellungs-„Mühe“ der ersten Wochen auf jeden Fall wert.
    Ich würde mich sehr über weitere Artikel zum Thema Nachhaltigkeit und Zero Waste von dir freuen.
    Außerdem möchte ich dir gerne sagen, dass ich deinen Plätzchen-Rezepte-Advents-Countdown ganz toll finde. Bin schon gespannt auf das nächste Rezept.
    Und dass deine Stimme wunderschön ist, kann ich nur bestätigen. Respekt!
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

    • Reply Julia Vogel 20. November 2016 at 22:29

      Danke, liebe Kathrin 🙂 Ja genau die Lavaerde habe ich auch – die von Logona 🙂 Danke für den lieben Kommentar xx

  • Reply Jenni 19. November 2016 at 20:28

    Liebe Julia,

    ein sehr spannender Beitrag, danke dir dafür! 🙂
    Ich liebäugele auch schon seit einer Weile mit Roggenmehlwäsche, habe mich aber ebenfalls noch nicht so richtig drangetraut (fettige Haare kommen bei mir leider auch sehr schnell vor und sind mir ein absoluter Graus) – unter anderem auch, weil ich schon so einige Erfahrungsberichte gelesen habe, die von ganz und gar schrecklichen Resultaten handeln. Vielleicht wären die nächsten Ferien eine perfekte Zeit, um sich einmal daran zu versuchen – dann kann man im schlimmsten aller Fälle einfach einmal ein paar Tage zuhause ausharren… 😀

    Ich werde mich damit nun aber wieder verstärkt befassen und es als Projekt ganz dick im To-Do-Heftchen anstreichen!

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply Julia Vogel 20. November 2016 at 22:11

      Ja, zu Beginn ists schon ein bisschen nervig, aber ich fand die Umstellung nicht so schlimm, wie gedacht 🙂 also in den Ferien ists sicher eine gute Idee 🙂 xx

  • Reply oliviasly 25. November 2016 at 21:11

    Ein sehr interessanter Ansatz. Grundsätzlich könnte ich mir das auch vorstellen, aber ich würde meine Haare trotzdem färben wollen. Ich kann mir nicht vorstellen mit meiner Naturhaarfarbe herumzulaufen 🙁 Da müsste man einen Friseur finden, der einem dann die Haare mit dem Gemisch wäscht.. Das ist wahrscheinlich unmöglich 🙁

    Ich selbst versuche auf die schlimmsten Chemiebomben zu verzichten, aber ohne Shampoo schaffe ich es noch nicht. Es war schon eine Umstellung „nur“ auf Silikone zu verzichten. Die meisten können das auch nicht, weil die Haare eben momentan sehr trocken wirken/sind. Aber da ist auch der Friseur das Problem, beim Friseur werden oft nur Produkte verwendet die voll mit Silikonen und Hormonen usw. sind. 😉

    Eigentlich brauchst du ja dann gar nicht mehr zum Friseur gehen? Schneiden kann man die Haar selbst auch.. 🙂

    Vielleicht bin ich ja irgendwann bereit dazu.

    Liebe Grüße,
    Olivia

    http://www.oliviasly.com

    • Reply Julia Vogel 28. November 2016 at 23:34

      Ja mit dem Haare Färben wird es tatsächlich schwer 🙂 wobei, schau mal beim Blog onceuponacream vorbei 🙂 Daniela lebt zero waste und benutzt nur Naturkosmetik, hat aber auch gefärbte, rote Haare 🙂
      Ich gehe schon gerne zu Frisör, weil ich einen ordentlichen Schnitt haben möchte, gestyled werde oder auch mal ein Make-up bekomme 🙂 das ist schon ganz nett 🙂 xx

      • Reply oliviasly 29. November 2016 at 23:06

        Ja da hast du vollkommen recht. Hin und wieder soll man sichs auch gut gehen lassen 🙂

  • Reply Isabel Prijon 2. Februar 2017 at 13:17

    Hey Julia!
    Super Beitrag! Ich will die no poo Wäsche jetzt auch mal ausprobieren, hab aber bisschen Angst vor der Umgewöhnungsphase. Ich arbeite auch im Kaffee und da kann ich das nicht bringen, dass ich andauernd mit fettigen Haaren rumlaufe 😀 War es bei dir so, dass die Haare die ersten 2 Wochen andauernd leicht fettig waren, also auch direkt nach der Roggenmehl Wäsche? Oder nur dann am 2./3. Tag nach dem waschen erst?
    Und denkst du man kann auch Trockenshampoo benutzen?
    Lg Isi

  • Reply Julie 5. April 2017 at 11:26

    Hallo Julia
    praktizierst du diese Methode der Haarwäsche noch immer? wie sind dein Erfahrung jetzt auf lange Sicht?? ich möchte das auch gerne probieren, mir fehlen allerdings etwas die Erfahrungen über einen längeren Zeitraum.

    • Reply Julia Vogel 24. April 2017 at 10:41

      Hey 🙂 Ja ich mache das noch immer und finde es immer noch super! Meine Haare fetten sehr langsam nach, glänzen, sind gesund und wachsen schneller 🙂 xx

  • Reply iraqi coehuman 29. November 2017 at 23:34

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  • Reply Susi 10. Januar 2018 at 12:02

    Hello
    Klingt echt spannend und ich hab mir das auch schon öfters überlegt… Allerdings habe ich imme Angst, dass ich dann gar kein Volumen mehr in meinen Haaren hab, v.a. wenn ich sie föhn auch nicht mehr Hab nämlich leider seeeeeehr feines Haar… Wie schauts bei deinen Haaren mit Volumen aus? Und würd mich auch freuen, wenn du sagst was du ca. für eine Haarstruktur hast, damit ich mir mehr darunter vorstellen kann! ☺️
    Alles Liebe,
    Susi

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  • Reply Paulina 2. März 2018 at 9:22

    Hi, ich probiere die roggenhaarwäsche mittlerweile auch schon seit 4 Wochen aus und bin mit dem Ergebnis nach dem waschen sehr begeistert. Allerdings scheinen meine Haare sich nach wie vor nicht daran gewöhnt zu haben und fetten am 2 Tag gleich wieder nach und verlieren Volumen. Ich versuche das waschen trotzdem so gut es geht hinauszuzögern. Hast du vielleicht Tipps? Andere Bürste, Mittel verwenden? Oder einfach alle 2/3 Tage mit Roggenmehl waschen?

  • Reply park city real estate 21. März 2018 at 21:02

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