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Vom Kopf aufs Papier

13. April 2017
Schreiben

Wie ihr vielleicht schon am Titel erkennen könnt, möchte ich euch heute gerne eine kleine, persönliche Geschichte erzählen, die unter anderem damit zu tun hat, wie ich zum Schreiben gekommen bin und warum ich meinen Blog gegründet habe.

Die Geschichte fängt vor vielen, vielen Jahren an, als ich noch ein kleines Kind war und grade mal meinen Namen schreiben konnte. Jeden Abend haben mir meine Eltern vorgelesen und irgendwann, als ich selbst lesen konnte, haben wir zusammen gelesen. Ich habe Bücher, Lesen und Sprache lieben gelernt und habe, ohne mir darüber im Klaren zu sein, etwas gefunden, das mich begeistert.

All die Geschichten aus meiner Kindheit haben meine Kreativität so entfacht, dass ich immer schon gerne geschrieben habe. Während ich Mathematikaufgaben nur sehr widerwillig erledigen wollte, ging mir das Schreiben leicht von der Hand. Niemals konnte ich verstehen, wie andere Probleme mit dem Verfassen von Texten oder Geschichten haben konnten – schließlich war es etwas so Natürliches und Einfaches für mich. Meine Leidenschaft für das Schreiben spiegelte sich auch in meinen Schularbeitennoten in Deutsch und im Lob der Lehrer wider, was mich in dem Vorhaben bestärkte, irgendwann und irgendwie in Richtung Journalismus zu gehen. Dass ich einige Jahre später einen eigenen Blog gründen würde, stand damals noch in den Sternen. Ich wusste nur, dass ich schreiben und meine Gedanken zu Papier bringen wollte.

Mit 12 oder 13 habe ich angefangen, ein Tagebuch zu führen – wie fast jedes Mädchen in dem Alter, oder? Nicht mal ich selbst hätte erwartet, dass ich es wirklich länger als eine Woche durchziehe, aber aus Tagen wurden Wochen, Monate und Jahre. Ich habe jeden einzelnen Abend meine Gedanken und Erlebnisse niedergeschrieben, habe Gefühle verarbeitet und meinem „lieben Tagebuch“ erzählt, was mich grade beschäftigt. Meine Tagebucheinträge waren mit Sicherheit keine literarischen Meisterwerke, aber sie haben das ausgedrückt, was ich gefühlt habe. Die Liebe zum Schreiben und zur Sprache und das Gefühl, die Dinge von meinem Kopf aufs Papier bringen zu können, haben mich dazu motiviert, jeden Abend Stift und Buch zur Hand zu nehmen und ein paar Zeilen oder Seiten zu schreiben – 365 Tage im Jahr.

Mit der Zeit habe ich mich weiterentwickelt, meine Prioritäten 100 Mal verlagert und mich 100 Mal selbst gefunden. Und ja, irgendwann, nach über 4 Jahren, war der tägliche Griff zum Tagebuch nicht mehr Teil meines Abendrituals. Was sich aber niemals verändert hat, ist meine Lieben zum Schreiben. Ich habe meinen Blog vor 4 Jahren gegründet, um Rezepte mit euch zu teilen, habe aber schnell gemerkt, was mir am meisten Spaß macht. Keine Frage, ich liebe das Fotografieren, das Kochen und Abtippen von Rezepten und das Kommunizieren mit euch, aber was meine Freude zum Bloggen am meisten aufleben lässt, ist das Verfassen von Texten.

Neben dem Schreiben für den Blog liebe ich es auch, einfach Mal ein Notizbuch und einen Stift zu schnappen und niederzuschreiben, was mir gerade im Kopf herumschwirrt. Manchmal sind es ein paar Zeilen oder Wortfetzen, an anderen Tagen sogar seitenlange Romane. Durch meine Leidenschaft zum Schreiben habe ich auch ein großes Faible für wunderschöne Stifte und Notizbücher und habe mich deshalb wahnsinnig gefreut, dass mich LAMY mit dem neuen LAMY Lx überrascht hat. Es ist mein erster Füller seit einigen Jahren und ich bin Hals über Kopf verliebt!

Als LAMY mich gefragt hat, ob ich gerne Teil ihrer #notjustapen Kampagne sein würde, war meine Antwort sofort „Ja!“. Für viele ist ein Stift vielleicht wirklich nur ein Stift, aber für mich bedeutet Schreiben so viel mehr. Es ist ein Ausdruck meiner Gefühle, ein Coping Mechanismus und etwas, das mich schon mein ganzes Leben begleitet – in guten Zeiten, aber auch in einsamen oder traurigen Momenten.

Das ist meine Geschichte – warum mir Schreiben so wichtig ist, was es für mich bedeutet und warum der LAMY Lx #notjustapen ist.

In freundlicher Kooperation mit LAMY

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20 Comments

  • Reply Mel 13. April 2017 at 19:38

    Ich kann deine Gedanken zu 100% nachvollziehen! <3 Schreiben ist einfach etwas Tolles, jeder hat seinen Stil und es spiegelt sich so viel vom Leben in den geschriebenen Texten! Danke für das Teilen deiner Geschichte 🙂

    • Reply Julia Vogel 24. April 2017 at 10:31

      Danke für den lieben Kommentar 🙂 xx

  • Reply miss.carokaffee 13. April 2017 at 21:05

    Ein richtig toller Blogpost liebe Jules! Und der Füller sieht so wunderschön aus, ich kann dich total gut verstehen mit dem Faible für schöne Stifte und Notizbücher!! Das geht mir auch so, hihi.
    Hab einen wundervollen Abend.

    Liebe Grüße von Caro ❤

  • Reply christinaklara 13. April 2017 at 23:44

    Das Gefühl kenn ich so gut! Für mich war es die Liebe zum Schreiben mit dem bloggen anzufangen. In der Schule habe ich im Fach Kreatives Schreiben maturiert und auch lange überlegt ob ich nicht in Richtung Journalismus gehen möchte. Nachdem ich jetzt doch etwas ganz anderes studiere, bleibt mir zumindest noch der Blog um meiner Schreibliebe nachzugehen.
    Toller Post!
    Love
    Christina

    • Reply Julia Vogel 24. April 2017 at 10:30

      Oooh, was für ein cooles Maturafach! Bei mir gab es das leider nicht. Ich habe nur in Deutsch maturiert, aber das war doch etwas anderes 🙂 xx

  • Reply Leni 14. April 2017 at 13:55

    Die Füllfeder ist echt so schön! So eine hatte ich schon in der Volksschule und schreibe bis heute gern damit, einfach ein ganz besonderes Gefühl…
    Leni von https://lenivienna.com

    • Reply Julia Vogel 24. April 2017 at 10:29

      Ich schreibe auch schon seit der Volksschule gern mit Füllfeder 🙂 so schön! xx

  • Reply Sandra Slusna 14. April 2017 at 21:48

    Richtig toller Beitrag Jules! Ich finde die Idee toll und die Bilder sind auch der Hammer, ich mach jetzt auch immer öfters Bilder mit der Olympus App! Richtig toll geschrieben, mir geht es genauso und ich habe auch oft Briefe an meinen Papa geschrieben, wenn wir uns geschritten haben und er mir nicht richtig zuhören konnte, wie er zornig war. Und irgendwie konnte ich somit alles rausbringen, was ich im Kopf hatte. Die Füllfeder ist übrigens meeeega schön! Wow! <3
    Liebe Grüße,
    Sandra / http://shineoffashion.com
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

    • Reply Julia Vogel 24. April 2017 at 10:28

      Liebe Sandra, vielen Dank für den lieben Kommentar 🙂 ich habe auch schon immer gerne Briefe geschrieben und so meine Gefühle ausgedrückt 🙂 xx

  • Reply Claudia 15. April 2017 at 10:47

    ich habe gerade soo ein dejavu bzw ich erkenne mich zu 100% in deinem post wieder 🙂 was hast du denn studiert wenn ich fragen darf? ist es tatsächlich journalismus geworden oder was anderes? ich selbst bin nämlich in der sprachwissenschaft zu finden und total begeistert!
    einen lieben gruß aus dem mountainbike hotel südtirol
    Claudia

    • Reply Julia Vogel 24. April 2017 at 10:27

      Hallo liebe Claudia, es freut mich, dass du dich in meinem Text wieder erkennst. ich studiere Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, also geht es wirklich in diese Richtung 🙂 xx

  • Reply lilablumenwiese 15. April 2017 at 17:55

    Ohh, du sprichst mir wahrlich aus der Seele! Ich liebe das Schreiben, es ist einfach mit meine größte Leidenschaft. Ich schreibe eigentlich alles mögliche, Geschichten, Gedanken, Gedichte und natürlich journalistische Texte. Gut zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, für die das Schreiben eine so große Bedeutung hat wie für mich 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Lila

    • Reply Julia Vogel 24. April 2017 at 10:25

      Es freut mich, dass es dir genauso geht wie mir 🙂 xx

  • Reply Laura 18. April 2017 at 16:38

    Ein super schöner Text mit tollen Bildern! So wahre Worte, schreiben ist einfach ein Teil meines Lebens und deswegen macht mir bloggen genauso viel Spaß!


    sparklingpassions.blogspot.de

    • Reply Julia Vogel 24. April 2017 at 10:24

      Freut mich, dass es dir genauso geht 🙂 Danke für das Kommentar! xx

  • Reply Mum Vogel 18. April 2017 at 18:05

    Super toller Blogpost. Wunderschöne Fotos. Bussi Mum

  • Reply Anna 23. April 2017 at 21:50

    Toller Post – da sieht man, dass man eine Koop auch toll „verpacken“ kann und ihr wirklich Leben einhauchen kann. Ich selber liebe das Schreiben auch. Bei mir macht sich das nicht so in der Auswahl an Stiften, sondern an der Auswahl an Notizbüchern sichtbar 😀 Da habe ich nämlich echt viele daheim 😀

    Liebe Grüße
    Anna

    • Reply Julia Vogel 24. April 2017 at 10:18

      Vielen Dank Anna, das ist ein tolles Kompliment 🙂 Ich habe auch so viele Notizbücher, aber es ist eine Sucht 🙂 xx

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