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Food Diary – bunte, vegane Küche

12. Oktober 2016

Seit nun fast 2 Monaten ernähre ich mich wieder komplett vegan und merke direkt, wie ich noch kreativer kochen und wie sehr mich die vegane Küche inspiriert. Meine Mahlzeiten sind bunt, abwechslungsreich und einfach unglaublich lecker – ja, das sage ich, obwohl Eigenlob stinkt. Meistens versuche ich an einem stressigen Tag eine eher ausgefallenere und eine sehr einfache Mahlzeit zu essen. Um euch mal einen keinen Einblick zu geben, habe ich alles, was ich gegessen habe, fotografiert und aufgeschrieben. 

Bestimmt habt ihr auch schon andere Food Diaries von mir gesehen, aber diesmal ist es noch besonderer, denn ich habe mich bemüht, wirklich alle Gerichte schön zu fotografieren und euch zu zeigen, damit ihr eine noch bessere Inspiration zum Kochen habt.

Zeit sparen beim Kochen

Meistens koche ich abends gleich die doppelte Portion, um am nächsten Tag zu Mittag in der Uni ein Essen zu haben oder ich mache direkt 3 oder 4 Portionen für die nächsten Tage. Das erleichtert meinen Alltag enorm und ich kann mich auf die wichtigen Dinge konzentrieren, ohne auf eine gesunde und kreative Mahlzeit verzichten zu müssen. Viele Dinge, wie Reis oder Quinoa, kann man ganz einfach abkochen und 3 Tage lang im Kühlschrank aufbewahren. So habt ihr schon einen Bestandteil einer Mahlzeit parat und könnt draus zaubern, was euch grade einfällt – eine Quinoa Pfanne, einen Salat oder auch eine bunte Beilage? Die Möglichkeiten sind unendlich und falls euch nichts mehr einfällt, könnt ihr ganz einfach auf Pinterest suchen und neue Rezepte pinnen.

Food Diary – vegane Küche

Ich hoffe auf jeden Fall, euch in meinen Food Diaries immer vermitteln zu können, dass die vegane Küche wirklich so viel zu bieten hat und diese Ernährungsform weder teurer, noch aufwendiger als eine Standard-Ernährung sein muss. Im Gegenteil! Oftmals fällt mir auf, die günstig meine Einkäufe sind – aber dazu mehr in einem anderen Post!

Frühstück

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Um den tristen Herbsttag zu vertreiben, gab es bei mir an diesem Tag ein warmes Oatmeal mit viel frischem Obst – Pflaumen, Kiwi und Passionsfrucht. Ich muss zugeben, dass ich normalerweise mehr saisonales und heimisches Obst kaufe, aber grade im Winter machen Äpfel oder Pflaumen alleine am Oatmeal leider nicht viel her, wenn man es fotografieren möchte. Für einen Standardtag reichen mir aber TK Himbeeren, Äpfel oder auch mal ein paar Zwetschgen.

Dazu gibt es bei mir meistens einen schwarzen Kaffee, diesmal aber mit meiner neuen Liebe – Cashewmilch. Die Alpro Cashewmilch ist total leicht (23 kcal auf 100ml), schmeckt aber super cremig und lässt sich sogar aufschäumen. Da kann ich einem guten Cappuccino morgens oft schwer widerstehen!

Mittagessen

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Zu Mittag musste es schnell gehen und ich habe mein absolutes Lieblingsessen gemacht – Avocadobrot! Diesmal habe ich sogar eine ganze Avocado verwendet, weil sie eher klein war und sie zusammen mit etwas Salz, Chili und Pfeffer auf Roggenbrot gegessen. Dazu gab es noch einen kleinen Tomatensalat mit Cremebalsamico – hmm!

Abendessen

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Quinoa-Taboulé, Falafel und Hummus – so gut! Natürlich extra schon am Vormittag gekocht, damit ich es am Abend nur mehr aus dem Kühlschrank nehmen muss, wenn ich nach Hause komme! Meistens mache ich meine Falafel selbst, dieses Mal habe ich aber einen Falafel Mix von Alnatura verwendet, der auch nur aus natürlichen Zutaten besteht. Man mischt den Mix mit Wasser und kann die Bällchen dann entweder anbraten oder, wie ich es gemacht habe, im Ofen für 12 Minuten backen. Als Dip zu den Falafel gab es 2 EL Hummus (vom Hofer). Ein Rezept für selbst gemachten Hummus findet ihr hier.

Snacks:

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vegane Küche

Meistens brauche ich über den Tag verteilt neben meinen 3 Hauptmahlzeiten 2-3 Snacks – einen kleinen am Vormittag, einen am Nachmittag und einen als Dessert nach dem Abendessen. Grade beim Lernen oder Abendessen kommt es aber auch oft vor, dass meine Snacks nicht strukturiert sind, sondern ich da mal eine Mandarine esse oder da wieder einen Cappuccino oder Matcha trinke, was ja auch okay ist!

Meine Snacks an dem Tag:

  • 5 Schoko-Bällchen (Das Rezept kommt in den nächsten Tagen)
  • 1 Matcha-Latte mit Cashewmilch
  • 3 Mandarinen

Wie viele Kalorien ich esse

…weiß ich absolut nicht! Ich habe eine Zeit lang wieder ein bisschen getackt, was für ein paar Tage oder Wochen okay ist, aber momentan könnte es mich nicht weniger kümmern, wie viele Kalorien in meinem Essen stecken. Ich achte viel mehr drauf, genügend Nährstoffe zu mir zu nehmen, gesund und zuckerarm (Fruchtzucker ausgenommen) zu essen und mich gut zu fühlen. Außerdem glaube ich, wie ihr vielleicht wisst, fest daran, dass unser Körper anders mit natürlichem Essen umgeht als mit Verarbeitetem. Wissenschaftlich gesehen ist das natürlich ein leidiges Thema, aber am Ende des Tages lasse ich die Wissenschaft Wissenschaft sein und kümmere mich lieber um meine eigenen Bedürfnisse und mein Wohlbefinden.

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in meine bunte, vegane Küche bzw. Ernährung geben und euch ein bisschen inspirieren. Sowohl das Schokobällchen Rezept, als auch das Taboulé Rezept kommen in den nächsten Tagen am Blog online – seid gespannt 🙂

Verratet mir doch, welche Rezept oder Blogpost Wünsche ihr habt oder worüber ihr gerne mehr lesen wollt!

5 Comments

  • Reply Sandra Slusna 12. Oktober 2016 at 20:24

    Ach super, ich esse in der letzten Zeit auch immer mehr vegan und dieser Beitrag war wirklich inspirierend, ich werde sicher manche von ihnen nachmachen, denn sie sehen sich wirklich lecker aus!!! 😉 Und Avo Brot ist momentan auch mein allerliebstes Mittagessen…
    Mit liebsten Grüßen
    Sandra von http://www.shineoffashion.com
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

    • Reply Julia Vogel 17. Oktober 2016 at 22:33

      Das freut mich total, dass du immer öfters mal vegan isst 🙂 xx

  • Reply Veronika 12. Oktober 2016 at 21:04

    Mal wieder ein sehr schöner Blogpost. Auf das Rezept von den Schoko Bällchen bin ich schon sehr gespannt. Ich hab noch eine Frage und zwar hab ich auf Snapchat mitbekommen das du eine Zeit lang öfters Bauchschmerzen hattest und wollte fragen ob sich das durch deine vegane Ernährung verbessert hat oder ob du etwas anderes dagegen gemacht hast, weil du ja jetzt nicht mehr so oft Bauchschmerzen hast 🙂

  • Reply Antonia 13. Oktober 2016 at 18:01

    Liebe Julia ,richtig toller Beitrag die falafel von alnatura gabs bei mir lustiger weises heute auch mit Kürbis und Paprika Hummus–> so so gut Was du über deine Ernährung momentan schreibt find ich so reif und kann ich dir so gut nachempfinden…ich hab selber auch angefangen deutlich mehr pflanzlich zu essen ,auch wenn ich momentan noch nicht auf meine geliebten Riegel verzichten will … ich merk wir gut es tut nicht das Gefühl zu haben 100kg Eiweiß am Tag essen zu müssen… tracken schränkt ein immer irgendwie ein ,auch wenn ich es als reminder zum genug essen gemacht hab …mit natürlichen essebwrhalten hat es für mich aber doch nicht so viel zu tun …wie auch immer , ich find du bist eine tolle Motivation , mach weiter so ! Und auf das Rezept für die Bällchen freu ich mich riesig, auch wenn es mir noch schwer fällt zu glauben das Sie die Peanut Butter tippen werden Schönen Abend dir noch Liebe Grüße , Antonia

  • Reply Veg.fruitia 14. Oktober 2016 at 10:59

    Eine super Beitrag Julia! Da kriegt man gleich wieder Hunger 🙂
    Ich kann dir wirklich nur zustimmen & es gibt wohl mitlerweile genug, die beweisen, dass vegane Ernährung alles andere als langweilig & teuer ist. Im Gegenteil ich würde behaupten mein Einkauf mit Reis, Kartoffeln und Gemüse ist bei weitem billiger als früher mit 3kg Quark.
    Ich finde es so schön zu sehen, wie du dich entwickelst, deine Einstellung und alles. Mach weiter so!
    Ganz liebe Grüsse

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