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Vegan in Stockholm – Foodguide

16. April 2018
vegan in stockholm

Letzte Woche ist für mich ein großer Traum in Erfüllung gegangen und wir waren endlich in Schweden. In unseren 5 Tagen in Stockholm haben wir uns durch einige Empfehlungen von Bekannten und Followern gekostet und einen Foodguide, Vegan in Stockholm, begonnen.

Ich habe mich diesmal bewusst dafür entschieden, Reisetagebuch und Food Diary zu trennen, da es dadurch einfacher wird, bei den nächsten Besuchen dem bestehenden Beitrag zu ergänzen. Schließlich war es bestimmt nicht unser letzter Besuch und es gibt noch so viele leckere Plätze in Stockholm zu entdecken.

Bei jedem Lokal habe ich euch auch die ungefähren Preise und den Standort angeführt, damit ihr euch besser orientieren könnt. Bitte vergesst nicht, dass Essen gehen in Schweden generell wesentlich teurer ist und man die Preise nicht mit denen hierzulande vergleichen kann.

Café Pascal

Standort: Nähe Odenplan

Preis: ca. 4€ für einen Filterkaffee (mit Refill), ca. 13€ für Frühstück + Getränk

Im Café Pascal waren wir am ersten Tag zur Fika – so bezeichnen die Schweden und Finnen eine kleine Kaffeepause zwischen Frühstück und Mittagessen oder typischerweise Mittagessen und Abendessen. Man trinkt Kaffee, isst eventuell kleines Gebäck oder Süßigkeiten und genießt den entspannten Moment. Das Ambiente im Pascal war unglaublich gemütlich und der Bryggkaffe (Filterkaffee mit kostenlosem Refill – in fast jedem Lokal erhältlich) war sehr lecker. Wir haben zwei Stunden dort verbracht und ein bisschen für unseren Trainerkurs gelernt. Das Essen, das zu den Nachbartischen gebracht wurde, sah köstlich aus – Sandwiches, Brote, Salate und vieles mehr. Beim nächsten Besuch werden wir hier bestimmt auch die Speisekarte durchtesten.

Pom & Flora

Standort: Nähe Odenplan und in Södermalm

Preis: ca. 12-15€ für Frühstück + Getränk

Vom Pom&Flora gibt es zwei Standorte – wir waren in der Nähe von Odenplan. Zwar war es gar nicht so leicht am Vormittag zum Frühstücken einen Platz zu bekommen, aber das Personal war sehr freundlich und trotz des riesen Andrangs war unser Esssen schnell da. Ich hatte eine Kirsch-Nicecrem mit Chia Pudding und glutenfreiem Granola, Chris hatte eine Açai Bowl, ebenfalls mit Chia Pudding. Zusätzlich haben wir noch einen Peanutbutter-Banana Toast geteilt. Bei Pom & Flora gibt es unzählige vegane und glutenfreie Optionen und das Früshtück war sehr lecker.

Kaffeverket

Standort: Nähe St. Eriksplan

Preis: 15€ für Frühstück + Getränk, 20€ für Hungrige

Das Kaffeverket (zu Deutsch „Kaffeepflanze“) war unser liebster Frühstücksspot, auch, wenn es nochmal eine Spur teurer war als die übrigen Cafés, in denen wir gegessen haben. Das Essen war allerdings ein Traum! Ich hatte eine Chia Bowl mit Himbeeren und glutenfreiem Granola und ein kleines, aber unglaublich leckeres getoastetes Avocadobrot. Chris hatte ein Brot mit Avocado Mash und 3 (!) Kanelbullar – sie müssen also sehr gut gewesen sein. Im Kaffeverket hat uns auch einfach das Ambiente verzaubert und wir haben uns super wohl gefühlt. Auf der normalen Karte findet ihr auch eine Tagessuppe, Sandwiches und großartige Salate – diese Dinge müssen wir beim nächsten Mal unbedingt probieren.

Holy Greens

Standort: im Mood Stock in Norrmalm und Nähe T-Centralen, Norrmalm

Preis: ca. 10€ für einen großen Salat

Das Holy Greens war unser absolutes Go-To, wenn wir schnell etwas Gesundes essen wollten. Ganze drei Mal hat es uns in 5 Tagen dorthin verschlagen und wir waren total begeistert von dem leckeren, frischen Essen. Gerade, wenn man abends schon müde ist und lieber im Hotelzimmer essen möchte oder etwas für unterwegs braucht, eignet sich Holy Greens perfekt. Die To-Go Schalen sind aus Papier und aus 80% recyceltem Plastik (wie fast überall in Schweden – großes Plus). Ich hatte einmal einen Salat mit pinkem Hummus, Avocado, Brokkoli, Kale und Seeds und zweimal den asiatischen Reisnudelsalat mit Erdnüssen. Chris hat sich jedes Mal den Laxocado bestellt – mit Lachs und Avocado, wer hätte das gedacht! 😉

Hobo Hotel

Standort: Nähe T-Centralen, Norrmalm

Preis: 12-16€ für ein Frühstück mit Getränk, ca. 30€/Person für ein Abendessen

In unserem Hotel, dem Hobo Hotel, hat man auch als Nicht-Hotelgast die Möglichkeit zu Frühstücken oder Mittag- und Abendzuessen. Morgens kann man für etwa 16€ so viel vom Buffet nehmen, wie man möchte, oder einzelne Items auswählen und sich so selbst das Frühstück zusammenstellen. Der Koch hat extra vegane Brote für uns gemacht und zusätzlich gab es noch Chia Pudding, viel Obst, Granola und gegrilltes Gemüse und Brot. Mittags gibt es im Hotel ein Menü oder à la carte Essen und abends kleine Tapas. Das Hotel hat wirklich ein tolles Ambiente und ist absolut empfehlenswert, wenn man den Hipster Flair mag.

Buco Nero

Standort: Nähe St. Eriksplan

Preis: 20€ für einen Hauptgang, ca. 35€ pro Person mit einem Glas Wein und Vorspeise

Gemeinsam mit einer Freundin von Christian und ihrem Freund waren wir einmal etwas feiner im Buco Nero essen. Da die beiden in Stockholm leben, haben sie das Lokal ausgesucht und es war richtig lecker. Zwar gab es auf der Karte kein veganes Gericht (bis auf kleine Beilagen), allerdings war es absolut kein Problem, dass der Koch extra etwas zubereitet hat. Der Kellner war der wahrscheinlich freundlichste, den wir jemals hatten und wir mochten das Restaurant im Allgemeinen sehr. Es gab tollen Rotwein, gutes Essen und das Ambiente hat uns auch super gefallen. Wenn ihr in Stockholm also mal schöner Abendessen wollt, ist das definitiv eine Empfehlung.

Icha Icha

Standort: im Mood Stock in Norrmalm

Preis: 14€ für eine Bowl

Das Icha Icha im Mood ist ebenfalls eine gute Möglichkeit für To-Go Essen beziehungsweise ein schnelles Mittagessen zwischendurch. Wir hatten beide eine Bowl mit Tempeh und Ingwersoße – Chris mit Reis, ich mit Zucchininudeln. Eine Empfehlung wäre auf jeden Fall, Reis zu nehmen, da sich die Portion mit Zucchininudeln für den Preis nicht lohnt. Vom Icha Icha waren wir nicht geflasht, aber es war ganz lecker und da es eine vegane Option gibt, wollte ich es euch nicht vorenthalten.

Pepstop

Standort: Nähe Östermalmstorg

Preis: 15€ für einen Salat, 7€ für einen Juice, 7-10€ für Snacks oder Frühstück

Das Pepstop ist ein Café, Reformhaus (mit René Voltair Produkten) und ein Take-Away in einem. Es gibt tolle Snacks, Juices, Kaffee, Salate, Chia Pudding, Overnight Oats und co. Außerdem kann man Vitamin Supplements kaufen oder auch vegane Naschereien und Kuchen. Pepstop wurde uns mehrmals empfohlen, allerdings fanden wir die Preise für reines To-Go-Essen schon krass – selbst für schwedische Verhältnisse.

Mahalo

Standort: Södermalm

Preis: ca. 14€ für eine große Hauptspeise, ca. 10€ für eine Smoothie Bowl

Das Mahalo war unser liebstes Lunch-Lokal und wir waren uns beide einig, dass es generell zu den besten veganen Restaurants gehört, in denen wir je waren. Chris hatte einen veganen Burger und unglaublich gute Süßkartoffelpommes (eindeutig die besten, die ich jemals hatte!) und ich hatte mich für die Falafel Bowl entschieden. Die Falafel waren selbstgemacht und ganz anders, als man sie kennt, aber richtig lecker. Auch das Dressing mit Tahini war der Wahnsinn! Zusätzlich zu dem bestellten Essen konnte man sich kostenlos Brot und Pesto nehmen, was wir sehr nett und zuvorkommend fanden. Nach dem Essen sind wir noch eine Weile im Lokal geblieben, haben gelernt, Kaffee getrunken und Chris hat einen rohen Blueberry Cake gegessen. Das gesamte Essen kriegt von uns eine A+ und auch das Ambiente vom Lokal, das Angebot der Speisen und das Preis-Leistungs-Verhältnis waren top.

6 Comments

  • Reply Sandra Slusna 16. April 2018 at 19:26

    Ohh, ich liebe Foodguides!!! Vor allem in das Mahalo würde ich mindestens drei Mal gehen, haha. Ich hab mir die Speisekarte angeschaut und OMG, so ein Lokal brauchen wir in Wien!!! Einmal würde ich deine Bowl essen, einmal den Burger und einmal brunchen mit Acai Bowls und veganen Pancakes. Da bekomme ich ja Hunger. <3 Und die Bilder sind auch total toll geworden!
    Liebe Grüße und schöne Woche, Sandra

  • Reply Pauline 16. April 2018 at 19:44

    Wenn ich dieses ganze leckere Essen sehe, dann läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen 😀
    Die Süßkartoffelpommes sehen ja so so lecker und knusprig aus! Und diese ganzen tollen Bowls *-* Wow! Stockholm ist wirklich ein Food Paradies! Wusste ich vorher gar nicht so… und die Preise sind auch noch ziemlich angemessen, für das was man bekommt 🙂
    Jetzt bin ich noch wesentlich mehr exited darauf die Stadt irgendwann selbst zu erkunden und diese ganzen wunderbaren Restaurants und Cafés auszuprobieren! *-*

    Liebste Grüße
    Pauline <3

    http://www.mind-wanderer.com

  • Reply Leni 18. April 2018 at 10:16

    Das schaut echt alles sehr, sehr lecker aus!!! Schweden steht auch ganz oben auf meiner Reiseliste 😀
    LG, Leni
    https://lenivienna.com

  • Reply Anni Pastel 18. April 2018 at 21:09

    Das P & Flora.sieht so toll aus! Stockholm steht ohnehin ganz weit oben auf meiner Wunschliste, da kann ich mir das ja mal direkt notieren. Danke für die tollen Einblicke und das hungrig machen 😀

    Liebe Grüße,
    Anni

  • Reply Postcards from Stockholm - julesvogel 26. April 2018 at 19:00

    […] in dieser wunderschönen Stadt, 2 Tage im Kurs und 3 Tage, um alles zu erkunden, viel zu essen (HIER kommt ihr zu meinen Stockholm Food Hotspots) und den schwedischen Lifestyle zu genießen. Wir haben […]

  • Reply cookiesulrike 13. Mai 2018 at 20:43

    Oh cool, du hast auch im HoBo gewohnt?! Da haben wir auch gewohnt und es geliebt. Lustig, dass du noch ganz andere Spots entdeckt hast als ich. LG, Ulrike

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