Uluwatu und die Bukit Halbinsel – Bali Teil 1

uluwatu

Heute gibt es endlich den ersten Teil meiner Bali Serie am Blog. Ich werde über jeden Abschnitt unserer Reise einen eigenen Beitrag verfassen und gegebenenfalls noch einen separaten mit euren Fragen und allgemeinen Details wie Kosten, Reiseplanung, Packliste und co. Solltet ihr also Fragen haben, dann immer her damit – entweder hier in den Kommentaren, oder auch auf Instagram. 

Für den Beginn unserer Reise hatten wir die Gegend um Uluwatu auf der Bukit Halbinsel ausgewählt. Die Gegend liegt ganz im Süden von Bali, etwa eine Stunde Fahrt vom Flughafen Denpasar entfernt. Uluwatu ist bekannt für seine Surfspots, coolen Restaurants, Sonnenuntergänge, wunderschönen Klippen und Strände und seine Strandparties. 

Wie ihr vielleicht wisst, war ich schon drei Mal im Rapture Camp in Portugal und hatte jedes Mal die beste Zeit meines Lebens dort. Deshalb war für uns sofort klar, dass wir auch in Bali in ein Rapture Camp wollten. Unsere Wahl fiel auf das Rapture Bali Cliffin der Nähe vom Green Bowl Beach. Das Camp liegt ein wenig abgelegener als das Zweite in Padang, ist aber umgeben von wunderschöner Natur. Im Laufe der Woche habe ich beide Camps gesehen und war von beiden ähnlich begeistert. Die Surfsessions finden immer gemeinsam statt und zwei Mal pro Woche kommt das eine Camp zum anderen zum Abendessen. Padang ist ein wenig rustikaler, Cliff moderner und cleaner. Der Staff ist in beiden Camps unglaublich nett und ich kann euch versichern, dass ihr sowohl in dem einen, als auch im anderen eine unvergessliche Zeit haben werdet. An kaum einem anderen Ort lernt man so schnell die unterschiedlichsten Menschen kennen, kaum ein Sport schweißt so sehr zusammen wie Surfen. Wenn man gemeinsam am Wasser ist, sich gegenseitig zujubelt, wenn man eine Welle erwischt und erschöpft nach einem Surftag gemeinsam zu Abend isst, entsteht eine ganz besondere Verbindung. Als unsere Woche im Camp beinahe um war, haben wir spontan beschlossen, noch um 3 Tage zu verlängern, um noch mehr zu surfen und mehr Zeit mit den Leuten dort zu verbringen. *

Surfen in Uluwatu

Die ersten paar Tage hat es uns aufgrund der Wellenlage jedes Mal nach Nusa Dua verschlagen, wo wir entweder am Secret Spot, oder bei Blackstone gesurft sind. Danach sind wir noch am Dreamland Beach, in Padang Padang, am Thomas Beach oder bei Balangan gesurft. Ich würde euch empfehlen, ein Surfcamp oder eine Surfschule zu buchen, wenn ihr noch nie gesurft seid. Jeder Spot kann so unterschiedlich sein und es ist auf jeden Fall wichtig, von einem erfahrenen Surfer beraten zu werden. Am Secret Spot hatten wir häufig sehr angenehme, surfbare Wellen (für unser Level), wenige Tage später sah die Lage dann plötzlich ganz anders aus. 

Viele von euch haben mich gefragt, ob es denn Sinn macht, als Anfänger in Bali zu surfen oder ob Portugal nicht besser wäre. Da kann ich nur einen Guide aus Portugal zitieren: „If you can surf the portuguese waves, you can surf anywhere in the world“. Bali ist mit dem richtigen Guide super für Anfänger geeignet und es gibt kaum einen schöneren Ort, um die ersten Surfversuche zu starten.  Dreamland Beach

  • Nusa Dua:
    • Blackstone
    • Secret Spot
  • Dreamland Beach
  • Padang Padang Beach (bekannt aus Eat Pray Love)
  • Thomas Beach
  • Balangan

Sonnenuntergänge und Parties

Uluwatu bietet unfassbar schöne Sonnenuntergänge und einige der coolsten Beach Parties. Am ersten Abend waren wir mit unserem Camp am Uluwatu Sunset Point – ein unglaublich schönes Fleckchen mit Musik, Drinks und einer fabelhaften Aussicht. Ein Klassiker ist auch Single Fin – dort kann zu Sonnenuntergang gegessen und getrunken werden und wenige Stunden später findet (soweit ich weiß mittwochs und sonntags) eine Beach Party statt. Die Stimmung ist richtig gut, es gibt zwei Dance Floors und die Aussicht ist atemberaubend. Ich war meistens zu müde für nächtliche Abenteuer und habe es deshalb nur einmal ins Single Fin geschafft, Chris hat es allerdings geliebt und war in 10 Tagen drei Mal dort.

Eine richtig coole Party findet außerdem am Thomas Beach statt. Mit den Füßen im Sand tanzen und gelegentlich Wellen an den Knöcheln spüren – kann es etwas Schöneres geben?

Einen wunderschönen Sunset kann man auch von Uluwatu Cliff aus beobachten. Dort haben wir es leider nur tagsüber hingeschafft, aber selbst das war ein einzigartiges Erlebnis. 

Essen

Während unserer Zeit in Uluwatu haben wir die meiste Zeit im Surfcamp gegessen. Ein paar Spots außerhalb haben wir dennoch ausgecheckt. Generell kann ich euch empfehlen, die meiste Zeit auf Local Food zurückzugreifen. Für unter 2€ bekommt ihr das leckerste Essen und sofern man darauf achtet, in den beliebten Warungs zu essen, sind die Gerichte immer unglaublich frisch und mit Liebe zubereitet. Nasi Campur (Reis mit gebratenem Tempeh, Gemüse, oft auch Maislaibchen, Tofu und gerösteten Nüssen) und Gado Gado (Tofu, Tempeh und Gemüse in Erdnusssoße) haben sich zu meinen absoluten Lieblingsgerichten entwickelt und waren jedes Mal anders, aber super lecker. Am besten ist es, Locals nach ihrem Lieblingswarung zu fragen – da sind oft wahre Schätze dabei!

Die westlichen Lokale haben immer noch billigere Preise als in Europa, sind aber im Vergleich wahnsinnig teuer. Es tut manchmal gut, ein wenig Abwechslung zu bekommen, aber am Ende möchte man ja doch möglichst viel von der Landesküche probieren und nicht denselben Avo Toast wie zuhause essen. 

  • District 6 (viele vegane Optionen, leckere Kombinationen)
  • The Loft (sehr hip, viele vegane Optionen, mega leckerer Café)
  • Cashew Tree (viele vegane Optionen, veganes Eis, rohvegane Kuchen)
  • Mama Mushroom Warung (Nusa Dua)

*die Reise ist komplett selbstbezahlt und auch, wenn ich in der Vergangenheit mit Rapture zusammengearbeitet habe, hat diesmal keine Kooperation stattgefunden

1 Comment

  • Reply Sandra Slusna 22. April 2019 at 7:53

    Wow, richtig schöner Beitrag, danke dir für all die Tipps! <3

  • Kommentar verfassen