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Reinvent yourself – was Motivation für mich bedeutet

30. August 2017

Sport ist seit mittlerweile 5 Jahren ein fester Bestandteil meines Alltags und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht stolz darauf bin, ein gesunder und fitter Mensch zu sein. Für mich ist es ganz normal, mich nach einem harten Tag beim Sport auszupowern und den Kopf freizukriegen und ich stehe gerne im Urlaub früher auf, um am Strand laufen zu gehen. Die Tatsache, dass Sport zu meinem Leben gehört, hat sich in den letzten Jahren nicht verändert, meine Einstellung zu meinem Körper, Motivation und Fitness aber sehr wohl.

Wo hört Motivation, Disziplin, sich selbst pushen und seine Grenzen überwinden auf und wo fängt eine ungesunde Obsession an? Für mich persönlich hat es sehr lange gedauert, bis ich diese Frage auch nur ansatzweise beantworten konnte und wenn ich ehrlich bin, schwanke ich auch jetzt noch. Ich bin kein Bodybuilder, niemand, der von seinem Aussehen und seinem Körper lebt und mein Körperfettanteil ist definitiv nichts, was mich als Mensch ausmacht. Auf der anderen Seite weiß ich, wie sehr Disziplin beim Sport auf das gesamte Leben abfärbt und wie sehr Fitness den Charakter stärken kann. Man lernt, über sich selbst hinauszuwachsen, nicht aufzugeben und einfach mal die Zähne zusammenzubeißen, wenn es schwierig wird. Außerdem sorgt Sport für eine gewisse Ausgeglichenheit, ein besseres Körpergefühl, eine gute Haltung, einen fitteren Alltag und einen bewussteren Umgang mit sich selbst. Man lernt, auf jedes kleine Signal zu achten und auf die Zeichen des Körpers einzugehen.

Wenn ich morgens im Bett liege und überlege, ob ich mich aufraffen und laufen gehen soll, dann weiß ich in diesem Moment zu 90% der Zeit, dass ich zwar jetzt müde bin, mich nach dem Sport aber großartig fühlen würde. Meine Müdigkeit ist vielleicht temporär so stark, dass ich meinen Wecker am liebsten neu stellen und mich nochmal unter der Decke verkriechen würde, aber stattdessen zähle ich langsam in meinem Kopf bis 3 und stehe dann auf. Ich schnappe mir meine Sportsachen, trinke einen Espresso, richte meinen Zopf und werfe mir dann noch einen schnellen Blick im Spiegel zu. Ich atme tief durch und pushe mich mit positiven Gedanken aus meiner Comfortzone. Die Schuhe werden geschnürt, die Musik laut aufgedreht und dann laufe ich einfach los. Die ersten Schritte sind schwer, aber nach einem, zwei oder drei Kilometer habe ich in meinen Rhythmus gefunden und mein Kopf und mein Körper sind im Einklang.

Nach dem Lauf bin ich voller Energie, das Frühstück schmeckt großartig und ich bin bereit, in den Tag zu starten. Mein Körper und mein Aussehen stehen schon lange nicht mehr im Vordergrund – viel mehr meine Gesundheit, mein Wohlbefinden und der Effekt, den Sport und Fitness auf das ganze Leben haben. Eine schöne, sportliche Figur ist ein netter Nebeneffekt, aber definitiv nicht mehr mein Hauptausgenmerkmal. Es war ein steiniger Weg, bis ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin, aber ich bin froh, dass sich meine Einstellung so verändert hat. Ich habe mich hundert Mal selbst neu erfunden und bin irgendwann da gelandet, wo ich heute bin.

Sich selbst immer neu erfinden – davon handelt auch die neue Kampagne von Toyota und True You. Ich bin sehr glücklich, dass ich beim Video mitwirken durfte und finde, es ist wahnsinnig gut geworden. Die Vibes, die motivierende Stimme und die Bildsprache sind für mich der perfekte Push, um mich aufzuraffen und immer wieder über mich selbst hinauszuwachsen.

https://www.facebook.com/TrueYou.fashion/videos/690255614500474/

Wie schafft ihr es, euch immer wieder selbst neu zu erfinden und was ist euer ultimativer Motivationstipp?

In Kooperation mit True You und Toyota Österreich

1 Comment

  • Reply Nina 31. August 2017 at 7:39

    Liebe Julia,
    sehr schöner Beitrag 🙂
    Meine Motivation ist einfach dieses Gefühl danach, man merkt was man geschafft hat, welche schwierigen Übungen man überwunden hat und wie man von mal zu mal besser wird. Man wächst einfach aus sich raus. Oder das man beim Laufen eine schnellere ZEit erreicht hat oder weiter gelaufen ist wie zuvor!
    Mich neu zu erfinden schaffe ich dadurch, dass ich ab und an mal andere Sportarten ausprobiere und schaue wie es mir damit geht. Im Frühjahr bis zum Sommer war ich viel joggen und momentan mache ich nun viel Yoga. Ist immer sehr interessant neues zu entdecken.

    Liebe Grüße,
    Nina

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