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Unser Frequency 2017

23. August 2017

Letzte Woche war ich, nach einigen Jahren Pause, endlich mal wieder für mehr als einen Tag auf einem Festival und tatsächlich zum allerersten Mal am Frequency. 

Schon Wochen zuvor hatte ich mich wahnsinnig auf das Festival gefreut – auf die Zeit mit meinen besten Freunden, auf die Musik, auf das Slow Life, auf Bier und Spritzer, Schlafen im Zelt, Tanzen und auf das Lebensgefühl, das man auf Festivals hat. Keine Frage, es ist toll in schönen Hotels zu schlafen und in hippe Lokale Essen zu gehen, aber ein paar Mal im Jahr tut es auch wahnsinnig gut mit staubiger Kleidung und einem Bier in der Hand im Gras zu sitzen und mit den Freunden über Gott und die Welt zu plaudern, während man im Hintergrund ständig Menschen oder Musik hört.

Festivals haben für mich schon seit ich 15 bin und zum ersten Mal am Nova Rock war eine ganz eigene Faszination. 3 Tage lang einfach Musik hören, das Leben genießen und etliche Lieblingsbands abklappern. Dabei ist es egal, wie du aussiehst, woher du kommst, wie du dich kleidest oder was du machst – auf Festivals kommen die Leut‘ zamm‘. Man trifft Menschen, die man im „echten Leben“ wahrscheinlich niemals getroffen hätte und versteht sich auf Anhieb, weil es irgendwie doch eine eigene Welt ist.

Die Musik

Dieses Jahr am Frequency habe ich mir glaube ich so viele Bands angehört wie noch nie zuvor auf einem Festival, was zum einen am Line-up, zum anderen an der Stimmung und unserer Gruppe lag. Es waren so viele meiner Lieblingsbands dabei und auch einige Bands, bei denen ich erst irgendwann realisiert habe, dass ich sie ja doch kenne und fast jedes Lied mitsingen kann. Kommt euch das bekannt vor? Durch meine riesige Bandbreite an Musik, die ich gerne höre, weiß ich oftmals weder den Titel, noch den Interpreten, liebe die Musik aber dennoch. Genau so ging es mir beispielsweise bei clean bandit und Band of Horses. Angie hatte mir schon ein paar Wochen vor dem Frequency erzählt, wie sehr sie sich auf die beiden Acts freut und ich wusste absolut nichts mit den Namen anzufangen. Während den Konzerten war ich dann so: „Oh, was? Das ist von denen?“. Grade dieser Überraschungseffekt hat mich besonders umgehauen und ich würde Band of Horses auf jeden Fall zu meinen liebsten Acts am Frequency zählen.

Neben Band of Horses und clean bandit haben wir noch George Ezra, Birdy, Flume, Kraftklub, Bilderbuch, Placebo, The Offpsring, Billy Talent, Raf Camora und Mumford and Sons gesehen und es gab wirklich kein Konzert, das mir gar nicht gefallen hat. The Offspring war, wie ich zugeben muss, vor einigen Jahren am Nova Rock wesentlich besser, aber hey – sie bleiben ein Klassiker für sich, den ich immer gerne höre. Auf Raf Camora hatte ich mich mitunter am meisten gefreut, aber leider war es während dem Konzert so unglaublich heiß, dass ich lieber im Schatten ganz hinten geblieben bin. George Ezra und Birdy waren die perfekte Nachmittagsunterhaltung am ersten Tag und Kraftklub hat mich, wie erwartet, total geflasht, obwohl ich nur wenig von ihnen kenne. Mumford and Sons war der perfekte, wunderschöne, emotionale und einfach großartige Abschluss des ganzen Festivals. Wahrscheinlich hätte es noch so viel mehr zu sehen gegeben, aber ich bin mehr als glücklich mit den tollen musikalischen Eindrücken, die wir über die 3 Tage gewinnen konnten.

Die besten Freunde

Ich glaube fest daran, dass das wichtigste an einem Festival die Freunde sind, mit denen man hinfährt – dieser Faktor entscheidet im Prinzip über alles. Bei meinem allerersten Festival vor 6 Jahren war ich mit einer lustigen Truppe unterwegs und hatte eine tolle Zeit – ein Jahr später, wieder am Nova Rock, sah das Ganze komplett anders aus. Zum Glück habe ich aus dieser Erfahrung gelernt und habe mich deshalb umso mehr gefreut, mit so vielen meiner besten Freunde aufs Frequency fahren zu dürfen. Den größten Teil der Zeit habe ich mit Angie, Christian und Matthias verbracht und ich hätte mir ehrlich keinen besseren Festival Squad vorstellen können. Die beste Freundin und die Jungs mit ihrer Bromance, kühle Drinks, viele Spaziergänge am Festivalgelände, Einkaufstrips, gute Musik, viel Liebe, Lachen bis der Bauch weh tut – so stell ich mir das vor! Am zweiten Tag sind noch meine liebe Stephi und ihre Freundinnen dazugekommen und wir haben Antonia, Alina und viele andere Bloggermädels getroffen.

Das Raiffeisen Club Festival Kit

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hatten Angie und ich während dem Frequency den Instagram Account von Raiffeisen Club Niederösterreich-Wien übernommen gehabt und viele Festivalimpressionen mit euch geteilt. Das hat den Grund, dass wir aktuell eine Kooperation mit Raiffeisen haben und deshalb das große Glück hatten, mit ihnen aufs Frequency fahren zu dürfen. Wir haben Festival Kits bekommen, durften in der Raiffeisen Area entspannen, beim Comfort Camping übernachten, an Gewinnspielen teilnehmen und eine großartige Festivalerfahrung machen.

Raiffeisen Club

Jeder, der ein Jugend- oder Studentenkonto bei Raiffeisen eröffnet, ist automatisch Raiffeisen Club-Mitglied und hat dadurch viele Vorteile, wie vergünstigte Konzertkarten. Beim Frequency Festival bekamen zusätzlich alle, die bis zum 31.07 ein Ticket gekauft hatten, sogar ein kostenloses Festival Kit dazu – mit spezieller Cashless Card und vielen Goodies.

Weitere Vorteile des Raiffeisen Clubs sind beispielsweise vergünstigte Sprachreisen, Startvorteile bei Drive Now, Ermäßigungen bei Adidas, Jollydays und co. und vieles mehr.

Cashless Card

Seit einiger Zeit kann man auf vielen Festivals ja nur mehr bargeldlos, sprich mit einer Cashless Card bezahlen, die man jederzeit während dem Festival, sowohl mit Karte, als auch mit Bargeld, beladen kann. Beim Raiffeisen Festival Kit bekommt man eine spezielle Karte, die schon mit 10€ Guthaben beladen ist und mit der man auch Zugang zur Raiffeisen Area hat. Alle Raiffeisen Clubmitglieder in Niederösterreich und Wien, die bis zum 31.07 ihr Ticket bei Raiffeisen gekauft haben, haben diese Karte bekommen.

Cash Cats

Am Gelände sieht man immer wieder Cash Cats, die quasi mobile Aufladestationen für die Cashless Karten sind – nur eben in etwas coolerer Gestalt.

Das Comfort Camping

Beim Punkt Comfort Camping bin ich tatsächlich etwas hin- und her gerissen, ob ich es euch empfehlen kann oder nicht. Ich habe es geliebt, dass die Leute beim Comfort Camping einfach etwas hygienischer waren und das Gelände wesentlich sauberer geblieben ist. Außerdem wird nachts weniger gelärmt, man hat extra Duschen und WC’s und muss sich nicht um den Aufbau kümmern. Was mich gestört hat, war, dass von „Matratzen und Decken“ die Rede war, wir aber im Endeffekt nur eine super dünne Stoffdecke und eine Isomatte hatten. Wenn man es weiß, dann ist das kein Problem, aber so hab ich in der ersten Nacht sehr gefroren. Für die zweite Nacht habe ich mir dann eine dicke Decke im Supermarkt gekauft, mit der ich dann auch echt angenehm schlafen konnte. Ein zweites, kleines Manko ist, dass natürlich das ganze Festival Feeling durch die Zeltreihen ein wenig verloren geht. Für uns war das kein Problem, weil wir die meiste Zeit nicht beim Zelt waren, sondern herumgelaufen sind, aber wenn ihr gerne in eurer Runde in den Campingstühlen sitzt, dann bleibt lieber beim normalen Camping.

Ich hatte am Frequency wirklich eine unglaublich schöne Zeit, von der ich mir gewünscht hätte, dass sie niemals endet. Das Festival-Leben, selbst wenn es nur 3 Tage dauert, ist ein gutes Leben und ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr!

In Kooperation mit dem Raiffeisen Club NÖ-Wien

4 Comments

  • Reply lilablumenwiese 24. August 2017 at 9:20

    Oh, man sieht euch wirklich an, was für eine tolle Zeit ihr hattet! Pure Lebensfreude und Glückseligkeit in euren Gesichtern – sowas ist inspirierend 🙂
    Liebe Grüße, Lila

  • Reply Matthias 24. August 2017 at 9:40

    :-*

  • Reply Sandra Slusna 24. August 2017 at 11:17

    Woooow, das hört nach ein paar echt tollen Tagen an! Ich hoffe, dass du es genossen hast, aber das sieht man eh, dass du unheimlich glücklich bist und total strahlst! Ich freue mich für dich, dass du mit so tollen Menschen umgeben bist.
    Liebe Grüße, Sandra

  • Reply Angie 24. August 2017 at 14:40

    Die Tage fallen definitiv in die liebsten meines Jahres! 🙂

    Bussi, Angie

    hellopippa.com

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